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Zahnunfall

Hier finden Sie die wichtigsten Maßnahmen, wenn ein Zahn durch einen Verkehrsunfall, Sturz, Spiel- oder Sportunfall herausgeschlagen, gelockert und/oder abgebrochen ist:

Herausgeschlagener Zahn:

- Zahn idealerweise sofort in Zahnrettungsbox (Apotheke, Schulen, Schwimmbäder) lagern, ansonsten (in absteigender
--Reihenfolge), H-Milch oder Frischhaltefolie, physiologische Kochsalzlösung

- falls möglich und der Zahn sauber ist, sofort sehr vorsichtig wieder zurück in seine alte Position bringen

- wenn irgendwie vermeidbar, Zahn nicht trocken lagern!

- sofort zahnärztliche Hilfe aufsuchen, hier kann der Zahn in einem Kulturmedium (Zahnrettungsbox)
--stressfrei und ohne Schaden bis zur Replantation gelagert werden

- die Zeit ausserhalb des Mundes sollte nach Möglichkeit 20 Minuten nicht überschreiten!, da sich
--sonst die Prognose für eine störungsfreie Wiedereinheilung deutlich verschlechtert

gelockerter oder verschobener Zahn:

- sofort zahnärztliche Hilfe aufsuchen

- event. vorsichtig zurückdrücken

abgebrochener Zahn:

- wenn möglich, abgebrochenes Stück suchen und mitbringen, dabei in Wasser lagern

- möglichst schnell zahnärztliche Hilfe aufsuchen


Nach traumatischen Zahnverletzungen / Zahnunfällen ist eine zielgerichtete Versorgung nach den aktuellen
Behandlungsstandards (z.B. IADT) entscheidend für das Überleben des Zahnes.

An erster Stelle steht die Zeit, die sich der Zahn ausserhalb seines Zahnfaches befindet. Bereits nach 20 min. verschlechtert
sich die Prognose deutlich. Durch Lagerung in der Zahnrettungsbox kann dieser Zeitdruck genommen werden.

Bei Ausübung gefährlicher Sportarten aber auch für (Spiel)-Unfälle zuhause ist es sinnvoll,
eine Zahnrettungsbox verfügbar zu haben.
In vielen Schwimmbädern und manchen Schulen ist dies bereits üblich.

Um die bei abgebrochenen und besonders bei verschobenen oder herausgeschlagenen Zähnen fast immer zu erwartenden
Folgeschäden zu minimieren, ist nach der Notfallversorgung die richtige endodontische Therapie und Überwachung
entscheidend. Nur so können auftretende Probleme erkannt und behandelt werden, so können z.B. nach Absterben
des Zahnes einsetzende Wurzelresorptionen ohne rechtzeitige endodontische Therapie den Zahn innerhalb von einer oder
wenigen Wochen zu großen Teilen auflösen.

Bei aller Verletzungen von Zahnfleisch, Lippen, Gesicht oder anderen Körperteilen muß
der Tetanusschutz geprüft und bei Unsicherheit nachgeimfpt werden.

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